Agrarenergie Roding eG

Anschrift: Schorndorfer Straße 58
93426 Roding

Bundesland: Bayern

Telefon: 09461 875 09461 1484

Über uns:

Die Agrarenergie Roding eG wurde 1998 als Genossenschaft gegruendet. Elf Landwirte schlossen sich zusammen, um durch die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen Strom und Waerme zu gewinnen. Im Heizwerk werden Holzhackschnitzel verbrannt und die dabei entstehende Waerme zur Warmwasserbereitung genutzt. Die Leistung des Biomassekessels betraegt 850 Kilowattstunden. Die Agrarenergie Roding eG betreibt ein 850-KW-Biomasseheizkessel und ein Blockheizkraftwerk mit zwei Modulen mit jeweils 120 KW Leistung, um Energie in Form von Strom und Waerme zu erzeugen. Da Investitionen zur Gewinnung regenerativer Energie noch sehr kostenintensiv sind, koennen solche Anlagen bisher nicht mit den herkoemmlichen fossilen Brennstoffen oder Atomstrom konkurrieren. Josef Ruhland, geschaeftsfuehrender Vorstand, ist aber optimistisch durch die Anschubfoerderung, die Erhoehung des Strompreises und die gestiegenen Oelpreise die Anlage wirtschaftlich betreiben zu koennen. Die Genossenschaft funktioniert nach dem Vieraugen-Prinzip. Der Vorstand hat alleine Verfuegungsrecht nur bei Geschaeften bis 1.000 DM. Alle Geldgeschaefte werden ansonsten vom zweiten Vorstand mitunterschrieben. Alle weiteren Entscheidungen muessen vom Gesamtvorstand beschlossen und vom Aufsichtsrat genehmigt werden. Der Vorstand besteht aus zwei Vertretern, der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern. Die von dem Blockheizkraftwerk erzeugte Energie speist die Genossenschaft zu 80 Prozent ins Netz der Ostbayrischen Energieversorgung AG ein, einer Tochtergesellschaft der Bayernwerke. Die restliche Energie wird zum Betreiben der Anlage benoetigt. Mit der Waerme aus dem Blockheizkraftwerk und der Biogasanlage versorgt die Agrarenergiegenossenschaft mehrere Institutionen in Roding per Nahwaermeleitung: das Kreiskrankenhaus, zwei Altenwohnheime, ein Schwesternwohnheim, den Kreisbauhof und ein Dialysezentrum. Bisher wurden so 250.000 Kilowattstunden elektrische Energie verkauft. Ziel der Genossenschaft, sagt Ruhland, sei ein Energieertrag von einer Million Kilowattstunden im Jahr. Der Nutzen fuer die Gesellschaft und vor allem fuer die Umwelt laege in der Einsparung treibhauswirksamen Kohlendioxids von 200 Tonnen pro Jahr, betont Ruhland. Regenerative Energien erhielten die Kulturlandschaft, da sie umweltschonender sind. Ausserdem tragen die Einnahmen aus regenerativen Energien fuer die angeschlossenen baeuerlichen Betriebe in erheblichem Umfang zur Sicherung der landwirtschaftlichen Arbeitsplaetzen bei, erlaeutert der Vorstandsvorsitzende voller Ueberzeugung. Der Trend laufe eindeutig auf die dezentrale Energiegewinnung hinaus. Siedlungen werden sich ihr eigenes Blockheizkraftwerk aufstellen und mit Biomasse oder auch Erdgas Energie gewinnen.


Geschäftsfelder: Blockheizkraftwerke, Biomasse, Nahwärme, Ökostrom, Vertrieb