Online-Workshop: BürgerSolargemeinschaften - Energiegenossenschaften als Treiber des Photovoltaik-Ausbaus weiterentwickeln

Photovoltaik ist ein zentraler Pfeiler der Energiewende. Deutschland wird seine Klimaziele nur erreichen, wenn der Ausbau der Solarstromproduktion wesentlich gesteigert wird. Photovoltaik ist die günstigste Art, Ökostrom herzustellen und genießt hohe Akzeptanz. Einige Bundesländer wollen aktuell die Solarpflicht für Neubauten einführen oder haben dies bereits getan, Kommunen fördern den Solarausbau. Photovoltaik ist auch das wichtigste Geschäftsfeld vieler Bürgersolargemeinschaften (Energiegenossenschaften, Solarvereine usw.). Hier haben sie Erfahrungen gewonnen, die sie nutzen und erweitern können. Zudem lassen sich PV-Projekte oft in kurzer Zeit realisieren.

Treiberinnen des Photovoltaik-Ausbaus

Bürgersolargemeinschaften haben ein großes Potential, wesentlich zum Ausbau der Photovoltaik zu beizutragen. Sie sind regional verankert, genießen meist hohes Vertrauen. Sie können Dachprojekte erschließen, wenn Eigentümer:innen nicht selbst investieren wollen. Doch sind die Projekte komplexer geworden, neben der Volleinspeisung sind vielerorts Direktlieferungen, Hybridmodelle u.a. getreten. Der Eigenverbrauch unter dem Dach ist ein wichtiges Kriterium. Gleichzeitig steht die Bürgersolargemeinschaft vor der Aufgabe, die eigene Wertschöpfung im Geschäftsfeld Photovoltaik zu steigern.

Ziele des Workshops

Im Projekt „BürgerSolargemeinschaften – Energiegenossenschaften als Treiber des Photovoltaikausbaus weiterentwickeln“ hat das Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. drei BürgerSolargemeinschaften über ein Jahr gecoacht. Eine davon ist die Energiegenossenschaft Erfurtshausen eG ist. Vorstand Bernd Riehl wird berichten, welche Schritte die Energiegenossenschaft bisher auf dem Weg zur BürgerSolargemeinschaft gegangen ist und was Erfolgsfaktoren dabei sind.

  • Ziel des Onlineworkshops ist es Impulse und Inspiration als Bürgerenergiegemeinschaft zu gewinnen: Wie können wir mehr Wertschöpfung im Bereich PV erreichen, um so zu einer Bürgersolargemeinschaft zu werden? Wie können wir die Menschen vor Ort einbinden?
  • In einem Praxisteil lernen Sie das Wachstumspotenzial Ihrer Bürgerenergiegemeinschaft durch das Geschäftsfeld Photovoltaik einzuschätzen und können Ihre nächsten Schritte identifizieren.

Die Inhalte im Überblick

  • Wertschöpfungsstufen im Geschäftsfeld PV-Dachanlagen,
  • Praxisbeispiel: Die eigene PV-Kompetenz erweitern, die Menschen vor Ort motivieren, Projekte akquirieren, sinnvolle Kooperationen, intern Verantwortlichkeiten klären.
  • Praxisübung: Welche Potentiale haben wir bei Photovoltaik-Dachanlagen und wie können wir sie zukunftsfähig entfalten? Was können unsere nächsten Schritte sein?
  • Coaching von Energiegenossenschaften: Typische Herausforderungen von Energiegenossenschaften im Geschäftsfeld Photovoltaik und wie Coaching bei der Lösungsfindung unterstützen kann.

Sie erwartet ein Workshop mit hohem praktischem Nutzen in einer Mischung aus inhaltlichen Impulsen, einem Praxisbeispiel und einer Praxisübung.

Ihr Gewinn

  • Sie lernen anhand eines Erfolgsbeispiels, wie Sie sich zur BürgerSolargemeinschaft entwickeln.
  • Sie identifizieren die wesentlichen Schritte, wie Sie mehr Wertschöpfung im Bereich PV erreichen.
  • Sie lassen sich motivieren, Ihre Bürgerenergiegemeinschaft weiterzuentwickeln.

Der Workshop ist kostenfrei

Zielgruppe:

Verantwortliche und Aktive in Bürgerenergiegemeinschaften (Energiegenossenschaften, Solarvereine usw.).

Termin

Dienstag, 24.01.2023 von 15:00-17:30 Uhr

Leitung und Moderation

Amina Günter, Netzwerk Energiewende Jetzt e.V

Referent:innen

Bernd Riehl, Vorstand der Energiegenossenschaft Erfurtshausen eG
Amina Günter, Juniorcoach, Netzwerk Energiewende Jetzt e.V. 

Der Workshop ist Teil des Projektes „BürgerSolargemeinschaften – Energiegenossenschaften als Treiber des Photovoltaikausbaus weiterentwickeln“. Das Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.