Umfrage: Verteilnetzbetreiber im Check: Nur wenige ermöglichen gemein­schaftliche Solarstromnutzung in Mehrfamilienhäusern

Laut einer Umfrage des 1000 GW Institut mit dem Bündnis Bürgerenergie werden Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern oft von Verteilnetzbetreibern ausgebremst. Daraus ergeben sich konkrete Forderungen an die Politik und an die Netzbetreiber.

Eine Möglichkeit, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden und Energie selbst zu produzieren, sind gemeinschaftlich betriebene Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern. Solche Solaranlagen auf MFH gibt es jedoch erst auf ca. 0,5% der nutzbaren Flächen (Stand Ende 2024). Laut einer Umfrage des 1000 GW Institut mit dem Bündnis Bürgerenergie werden solche Projekte immer wieder von Verteilnetzbetreibern ausgebremst: Diese blockieren laut der Studie oft die gemeinschaftliche Vor-Ort-Versorgung, was meist an der fehlenden Digitalisierung liegt. Daher fordert das Bündnis Bürgerenergie e.V., dass die Bundesnetzagentur dafür sorgen muss, dass die Netzbetreiber ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen. Außerdem müsse die Bundesregierung Stromzähler in MFH bezahlbar machen. Zudem werden die Netzbetreiber aufgefordert, ihre Kräfte zu bündeln und die erforderlichen Prozesse gemeinsam zu etablieren. 

Zur Pressemitteilung des Bündnis Bürgerenergie e.V.

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